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Hetlingen startet Schritt für Schritt

Autor: Lene Koschuth

Tante Thea Automaten Hetlingen

Am 7. Juni startet Tante Thea in Hetlingen. Damit entsteht ein weiterer wichtiger Standort für eine einfache, alltagstaugliche Nahversorgung vor Ort.

Vielleicht kennt ihr Tante Thea bereits aus Hemdingen. Dort gibt es einen Container mit mehreren Automaten an einem festen Standort. In Hetlingen starten wir bewusst anders: zunächst mit einzelnen Automaten.

Warum? Weil es für Hetlingen zum jetzigen Zeitpunkt die sinnvollste Lösung ist.

Ein Container kann grundsätzlich gut funktionieren. Auch für Hetlingen wurde diese Möglichkeit geprüft. An diesem Standort wäre dafür allerdings eine Baugenehmigung nötig, und die Voraussetzungen dafür sind aktuell nicht gegeben.

Statt also auf unbestimmte Zeit zu warten, haben wir uns für einen pragmatischen Start entschieden. Hetlingen soll jetzt eine funktionierende Lösung bekommen, nicht irgendwann.

Tante Thea mitten im Alltag

Hetlingen ist für uns ein Standort mit echtem Bedarf. In der Gemeinde gibt es aktuell keinen klassischen Nahversorger. Gleichzeitig liegt der Standort mitten im täglichen Leben: zwischen Wohngebiet, Schule, Kindergarten, Sportplatz, Sporthalle und Freiwilliger Feuerwehr.

Hier kommen jeden Tag viele Menschen vorbei. Kinder, Jugendliche, Familien, Sportlerinnen und Sportler. Genau deshalb passt Tante Thea gut hierher: als einfache Möglichkeit, schnell noch etwas zu besorgen, wenn im Alltag etwas fehlt.

Zum Start wird es eine Auswahl an Produkten geben, die genau auf solche Alltagssituationen ausgelegt ist. Dazu gehören unter anderem Getränke, Snacks, kleine Hygieneartikel, praktische Alltagsprodukte sowie regionale Produkte wie Eier und Grillfleisch.

Warum Einzelautomaten?

Die Einzelautomaten sind kein halber Schritt, sondern bewusst so gewählt. Sie ermöglichen einen schnellen Start und geben uns gleichzeitig die Möglichkeit, den Standort Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

In den ersten Monaten können wir genau hinschauen: Was wird besonders nachgefragt? Zu welchen Zeiten wird Tante Thea genutzt? Welche Produkte fehlen noch? Und wie kann das Angebot noch besser zum Ort passen?

Dafür wird es vor Ort auch eine Umfragebox geben. Dort können Wünsche, Ideen und Feedback direkt eingeworfen werden. Denn Tante Thea soll nicht einfach nur aufgestellt werden, sondern mit Hetlingen gemeinsam wachsen.

Weiterentwicklung in Hetlingen

Die Planung endet nicht bei den ersten Automaten. Es wurde bereits geprüft, ob der Standort später durch eine Art Korpus oder eine geschlossene Einfassung ergänzt und aufgewertet werden kann. Eine solche Lösung könnte nachgerüstet werden und den Standort sichtbarer, geschützter und gestalterisch stärker machen.

Außerdem ist perspektivisch auch eine Bäckerbox mit frischem Brot im Gespräch. Damit könnten Backwaren vor Ort rund um die Uhr verfügbar sein. Sicher ist das aktuell noch nicht, aber es zeigt: Der Standort ist von Anfang an so gedacht, dass er wachsen und sich weiterentwickeln kann.

Wir starten bewusst schlank und pragmatisch. Gleichzeitig denken wir weiter. Schritt für Schritt soll in Hetlingen ein Angebot entstehen, das wirklich zum Ort passt.

Besonders wichtig ist uns dabei die Zusammenarbeit vor Ort. Die Gemeinde steht hinter dem Projekt, und dafür sind wir sehr dankbar. Denn gute Standorte entstehen nicht nur durch Technik oder Planung, sondern vor allem dadurch, dass sie im Ort mitgetragen werden.

Lasst uns mit Tante Thea gemeinsam wachsen.

Ihr habt Fragen oder Ideen für den Standort in Hetlingen?

Dann meldet euch gern bei uns. Wir möchten die Entwicklung vor Ort aufmerksam begleiten.
Lene Koschuth